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Editorial von Alexander Zuber

mit Irina Miccoli (3D Model Agency)

Wie Kleider dir gut tun können




Was kommt dir als erstes in den Sinn wenn du diesen Satz liest?

Rote Pumps. Breitschultriger Blazer. Das kleine schwarze. Sneakers mit Anzug. Dekonstruiertes Shirt.

Meiner Meinung und Erfahrung nach, sprechen sie alle über Selbstbewusstsein. Sie sprechen über das Vertrauen, du selbst zu sein und etwas über dich zu sagen, weder es handelt sich um deine Weiblichkeit, deine Durchsetzungskraft, oder deine entspannte Haltung.

Es ist spannend zu sehen, wie heutzutage die Kleider langsam deren Statussymbol verlieren und nach und nach die Selbstentfaltung und Selbstentwicklung mehr zum Ausdruck bringen. Weiterhin belegen Studien, was wir intuitiv schon wussten: Kleidung beeinflusst, wie wir uns selbst und andere sehen und wahrnehmen. Wie könnten wir diese Informationen bewusst nutzen, damit Kleidung uns gut tun könnte?

Psychologie von Kleidung

Eine der Studien, die in den letzten Jahren die meiste Aufmerksamkeit in der Presse erhalten hat, war der Test des weißen Kittels. Forscher der Universität Nothwestern haben gezeigt, wie Kleidung die kognitiven Prozesse des Trägers beeinflussen kann, indem sie einen weißen Kittel den Probanden einmal als Arztkittel und einmal als Malerkittel vorgestellt haben. Die, die einen weißen Kittel an hatten, von dem sie glaubten, er gehöre einem Arzt, haben eine deutliche Steigerung der Aufmerksamkeit gezeigt. Die, die aber glaubten, der Kittel gehöre einem Maler, zeigten keinerlei solche Verbesserung. Laut der Studie ist es nicht ausreichend, den Arztkittel an der Wand hängen zu sehen. Der Effekt tritt nur dann ein, wenn man den Kittel tatsächlich trägt und dessen symbolische Bedeutung kennt - dass Ärzte eher sorgfältig, gründlich und eher gut darin sind, Aufmerksamkeit zu schenken.

Selbstfürsorge durch Kleidung

Es liegt auf der Hand, dieses Wissen anzuwenden, indem man die Kleidungsstücke und Materialien erkennt, mit deren Hilfe wir uns in unserer Haut gut fühlen. Es ist vielleicht nur ein einfaches weißes T-Shirt, aber es könnte aus einer weichen Baumwolle sein und einen trendy Schnitt haben. Oder es ist ein Blazer mit Schulterpolstern, wenn wir zeigen wollen, dass wir es ernst meinen.

Authentisches Leben, authentischer Style

Eine andere gute Möglichkeit, Kleidung zu nutzen, ist es, dich besser in deiner Haut zu fühlen, indem du dir bewusst wirst, was du anhast, was du einkaufst, was Kleidung für dich bedeutet und wie das, was du über dich denkst und fühlst, von Kleidern beeinflusst wird. Wenn man einen Schritt weiter geht, kann man sich vorstellen, dass Kleidung dir das Gefühl verleihen könnte, die Person zu sein, die du gerne sein möchtest, dein “bestes Ich”.


Im Laufe meiner persönlichen Entwicklungsreise habe ich festgestellt, dass einer der ersten Schritte, den ich mache, wenn ich ein neues Ziel vor Augen habe, es ist, meine Kleidung und meinen Style zu ändern oder anzupassen. Zum Beispiel habe ich den großen Schritt gewagt, Jeans gegen Röcke zu tauschen, um meine Weiblichkeit in all ihrer Pracht auszuleben. Andere male ging es um kleinere Schritte, wie eine Bluse mit klassischem Schnitt gegen ein dekonstruiertes Shirt zu tauschen, da ich mich mehr zu Innovation und Technologien der Zukunft hingezogen fühlte.

Style im Beruf #Workstyle

Letztendlich ist der Beste Ort, um diese Informationen zu nutzen, der berufliche Umfeld, wo es schwieriger ist, das, was man mag, den Ausdruck seiner Persönlichkeit, und den (un)ausgesprochenen Dresscode des Unternehmens oder der Industrie in Einklang zu bringen. Deshalb ist es so von Nutzen, seinen persönlichen Style zu entwickeln. Es ist ein langer aber unterhaltsamer Prozess, den sogenannten “gläsernen Schuh” zu finden: einem Bewusst zu werden, was man mag, seinen besten Style zu definieren, zu erkennen, welche Farben und Schnitte am Besten zu einem passen, zu lernen, Kleidungsstücke zu kombinieren, die verschiedenen Facetten deiner Persönlichkeit zu zeigen, deinen Signature-look und die perfekte Garderobe zu finden. Aber es lohnt sich!

Wie sieht es bei dir aus? Welche sind seine Kleidungsstücke, die dir Selbstbewusstsein verleihen? Was würdest du gerne an deinem Style ändern?

[English version]

How clothes can do you good

What are the first things that come to your mind when you read these phrases? Red pumps. Wide-shoulders blazer. Little black dress. Sneakers with a business suit. Deconstructed shirt.

In my mind and experience, they talk about confidence. They talk about the confidence of being yourself and saying something about yourself, whether is your femininity, your assertiveness or your laid-back attitude.

It is exciting to see how in our day and age, the clothes slowly lose their role of status and move to a role of self-expression and self-development. Moreover, research studies show what we have intuitively knew: that clothes impact how we see ourselves and others. But how can we use this knowledge intentionally and use clothes to do us good?

Psychology of clothes

One of the studies that got the most press in recent years is the white coat test. Researchers from Northwestern University showed how clothes systematically influence wearers' attention using a white coat. They told some respondents that it’s a doctor’s coat and others that it’s a painter’s coat. They have shown that the influence of clothes thus depends on wearing them (feeling the fabric and stepping in the shoes, no pun intended) and their symbolic meaning (knowing it’s a doctor’s coat).

Self-care through clothes

The most obvious way to apply this knowledge is to become aware of what are the clothes and the fabrics that make us feel good in our own skin. It might be just a simple white t-shirt, but imagine if it is made out of a soft cotton and it has a trendy cut. Or if we wore a strong-shoulder blazer whenever we wanted to feel like we mean business.

Authentic living. Authentic style.

Another great way to use clothes is to feel better in your skin by becoming conscious of what you are wearing and shopping, what it means to you and how it makes you feel about yourself. Even taking a step forward, you can imagine what clothes will make you feel like the person you want to be, your best self.

In my continuous personal development journey, I have come to realize that one of the first steps that I do when I am aiming for a new step and a new discovery is to change the clothes and the styling. Sometimes, I did major steps like going from jeans to skirts in a decision to embrace my femininity in all its glory. Other times, it was about small steps like replacing a classic blouse with a deconstructed shirt as I have become more attracted and passionate about innovation and the future of technology.

Work Style #WorkStyle

Finally, the best place to use these learnings is the professional context, where it’s more difficult to find the harmony between what you might like, your personality and the unofficial dress code of your industry or company. That is why it’s so useful to develop a personal style. It’s quite a long and fun process to find your “glass slipper”: to become aware of what you like, to define your best styles, colours or silhouettes, to learn to combine clothing items to show the different facets of your personality and to find your signature look and the perfect wardrobe. But it’s worth it.

What about you? What are the clothes that give you confidence? What changes would you like to do in your style?

#psychology

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